Das Volk ist wie eine Ansammlung von Fässern, welche mit faulem oder tadellosem Obst oder Gemüse etc. gefüllt werden können.
Die Meinungsfreiheit ist ein Loch im einzelnen Fass, welche andere Fässer füllen kann.
Ein jedes System ist darauf bedacht, dass ihre Fässer nur das enthalten, was ihnen zugute kommt. Wenn dies das Volk zu einem Haufen Pöbel, also Fässern mit faulem Gut, macht, spricht es nicht gerade für ein sicheres und selbstbewusstes System. Die Ansicht, dass die Fässer (das Volk) an sich die Qualität besitzen, sie zu unterstützen, ist nicht egoistisch und kein Ansinnen von eigenen Machtpositionsansprüchen. Es bedarf jedoch Macht und Einfluss, um aus Pöbel eine stolze und edle Gemeinschaft zu machen, selbst wenn diese auf Grund ihres gefährlichen Falschwissens sich dagegen sträubt „veredelt“ zu werden.
Sind die Fässer gefüllt mit edlem und tadellosem Gut, wird ihr Loch der Meinungsfreiheit nur ein Quell positiver Beeinflussung sein. Solange diese Fässer jedoch unten stehen, wird ihr Strom an Meinungsfreiheit unbemerkt im Boden versickern. Den Mund zu verbieten kommt einen Korken gleich.
Wenn alle unteren Fässer entkorkt zu strömen begönnen, würde sich etwas ändern…
Solange Meinung nur einseitig dargelegt werden darf, ist auch eine Demokratie nicht frei sondern genauso kriminell wie die verunglimpfte Diktatur.
In einer Diktatur besteht hingegen nicht die Möglichkeit, durch Popularität an die Stelle des Diktators zu treten, wie es in der Demokratie möglich ist. Daraus ergibt sich, dass der anstrebende Diktator in Kampf mit dem bestehenden treten muss, dessen Unterbindungsversuche letztlich das darstellt, was eine Diktatur als tyrannisch auszeichnet.
Einfach ein Kreuzchen bei denen zu tätigen, die einem das Blaue vom Himmel versprechen, ist sicherlich einfacher, als für seine Interessen zu kämpfen, besonders wenn der Kampf Repressionen nach sich ziehen wird.
Um in einer Demokratie zum Regierungschef gewählt zu werden, ist es nützlich, wenn das Volk aus Pöbel besteht, da letztlich nicht Argumente sondern schließlich schon Beliebtheit genügt. Beliebt ist, was dem Volk gefällt, selbst wenn es falsche Versprechungen sind.
Blind ist der, der das nicht erkennt, doch seine Blindheit ist in der Demokratie ein hohes Gut!